UN-Campus Bonn

Das ehemalige Regierungsviertel in Bonn ist heute Standort von Bundesinstitutionen, internationalen Organisationen und weltweit tätigen Firmen. Mit der Ansiedlung der Vereinten Nationen und der Eröffnung des WCCB 2009 entwickelt sich ein Standort mit internationaler Ausrichtung.

Das Konzept zur Gestaltung der öffentlichen Räume entwickelt das Gebiet des ehemaligen Regierungsviertels Bonn zu einem hochwertigen Campus mit eigener Identität. Nach Außen soll eine wiedererkennbare „Adresse“ gebildet werden. Die verschiedenen baulichen Strukturen wie der ehemalige Plenarsaal des deutschen Bundestages, das ehemalige Bundeshaus als neuer Sitz des Sekretariats der Klimarahmenkonvention sowie der Neubau des WCCB werden durch eine prägnante Gestaltung des öffentlichen Raumes verbunden und in Wert gesetzt. Dabei baut die Neugestaltung auf den vorhandenen landschaftlichen, architektonischen und geschichtlichen Qualitäten des Ortes auf. Der Entwurf begreift das Umfeld des UN-Campus als eine Sequenz von Plätzen, Promenaden und Straßenräumen, die das ehemalige Regierungsviertel neu mit dem Rhein und der Bonner Museumsmeile vernetzen. Die vorhandene 3-reihige Heussallee wird durch die Neuordnung des Verkehrs zur großzügigen Flaniermeile und zum repräsentativen grünen  Empfangsraum des UN-Campus

 

Freiraumplanung LP 1 - 8 zur Gestaltung der Straßen-, Promenaden- und Platzräume im ehemaligen Regierungsviertel Bonn

Bauherr: Stadt Bonn - Stadtplanungsamt; Bausumme: 5,4 Mio. €; Flächengröße: 2,8 ha; Wettbewerb: 1. Preis Februar 2008; Fertigstellung: 1.BA Oktober 2009

Verkehrsplanung: Lindschulte + Kloppe Ingenieurgesellschaft mbH, Düsseldorf

Projektleitung: Prof. Rainer Sachse; Mitarbeit: Kerstin Gehring, Jan Heimann, Christiane Kahl, Sabine Kanne, Andreas Klahm, Johannes Middendorf, Judith Pfahler, Katharina Schuberth